Andreas M. Sames

Konzeptkünstler, Maler, Poet

Umfangreiche Studien, Experimente, Reisen, prägende Begegnungen im Theaterbereich aber auch ein spielerisches Herangehen und Austoben ‘crossover‘ bildeten das Fundament um 1993 die ‘Marmorata‘ zu kreieren.

 

1994 wurde die aqua marmorata-/memorata-art als eigenständige Konzeptkunstform konstituiert und in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert.

 

Bei der Entwicklung der ´aqua marmorata/memorata art´ setzt er neben seiner extravaganten Maltechnik auf eine florale Form der Sprache in Wort und Bild.

 

Wie sehr er seinen Anspruch nachhaltig kultiviert hat zeigt sich nicht nur in der exzeptionellen Themen- und Motivwahl als auch in seinen konsequenten bis teilweise kompromisslosen Arbeiten.

Aus einem gleichzeitigen „Aufeinandertreffen“ und dabei „Insichaufgehen“ innerhalb seiner Konzeptkunst (deren Namensanlehnung u.a. auf Grund der gewaltigen Entstehungskräfte von Marmorgestein gewählt wurde) schöpft er bis heute sein immenses künstlerisches Potenzial.

Das Markenzeichen der ´aqua marmorata/memorata´ bleibt jedoch das breite Spektrum aus: Kunstinstallation, Happening, Ausstellung und Lesung.

 

A.M. Sames ist Mitglied beim Kunstverein Freisinger Mohr und bei der Geselligen Vereinigung bildender Künstler München

Kontakt

Am Hochacker 3a
85375 Neufahrn

 

Tel.: 08165 601971

E-Mail: a.m.sames@gmx.de

www.sames-art.de

Werke

Gegangen

Und auf den Wegen, auf denen das Es war gegangen,

hätten wir jene Bilder, welche das Es sehen wollte, gerne wieder aufgehangen.

 

Anfangs waren es die Maler, die ständig mit dem Es um die Farben rangen,

bis sie erkannten, dass ihre Werke nicht wie die schönsten Stimmen erklangen.

Nun wurde eifrig komponiert, dass die Terzen nur so um die Wette sprangen.

Ganz egal ob in Moll oder Dur - alle enttäuschten nur - und die Noten verklangen.

 

Stets versuchten Herrscher, Zauberer und viele andere Menschen das Es zu fangen,

kühn jedoch aussichtslos nahmen es auch Poeten und Dichter in ihre Zangen.

Es ist der beliebteste Gast, kommt zwar gern ungebeten, aber selten auf Verlangen.

Nur dessen Kinder können auf Es bauen, alle anderen müssen weiter bangen.

 

Wenn also Genius, Kunst, Macht und Magie nie ohne Es zum Es durchdrangen,

Mal ganz gelinde gefragt: Wie ist es denn dann dem Es damit ergangen?

 

Bislang gelang es Niemand das Es auf Dauer wieder einzufangen.

Belangen kann man Es dafür nicht, denn Es schlüpft geschickt durch alle Käfigstangen.

Erweckt in uns Freude, schafft strahlende Augen und zaubert rosige Wangen.

Mit einem ahnungsvollen Lächeln verteilt Es dann, ab und an, seine goldenen Spangen.

 

Befangen wird Es nur, verschenkt sich Es an uns pur und ist so Allem entgangen.

Glücklos im Leben blieben dagegen - stets jene Ritter, die Es erzwangen.

Da hat es fast den Anschein, das Es hätte uns verlassen und das schon seit langem.

Damals - als Einsicht und Zufriedenheit aus unserem Innersten heraus entsprangen.

 

Und auf den Wegen, auf denen das Es war gegangen,

hätten wir jene Bilder, welche das Es sehen wollte, gerne wieder aufgehangen.